90 Jahre Haft für muslimischen Schmuggler, der sechs christliche Migranten ins Meer geworfen hat

Im Dezember 2014 warf ein kamerunischer muslimischer Schmuggler, Kapitän eines behelfsmäßigen Bootes, das 50 Migranten während einer Überfahrt von Marokko nach Spanien beförderte, sechs Passagiere aus alleinigem Grund ihres christlichen Glaubens über Bord. Die spanische Staatsanwaltschaft fordert für jeden der Morde sechs 6-jährige Haftstrafen, für die das „religiöse Motiv“ ein erschwerender Umstand ist. Alain MB droht daher eine 15-jährige Haftstrafe.

Lie Geschichte hatte wie so viele andere begonnen. Ein Schmuggler und sein Kumpel organisieren einen Transport von 50 Migranten zwischen Marokko und Spanien und begeben sich an Bord eines 10 Meter langen Schlauchbootes ohne Motor auf die lange und gefährliche Überquerung dieses von Wind und Strömung ausgesetzten Arms des Mittelmeers. Jeder Fahrgast hat ein Vorfahrtsrecht in Höhe von 1500 Euro.

Aber während das Meer weiter tobt, beginnt ein nigerianischer Exilpastor zu beten und Gott anzuflehen, den Sturm zu beruhigen. Der Kapitän und sein Gefährte urteilen dann, dass sich die Zustände nach dem Gebet verschlechtert haben und schlagen den Pastor heftig mit einem Holzbrett, bevor er ihn ins Meer werfen Symbole, Kreuze oder christliche Orden, die die religiöse Identität der Passagiere verraten. Auf 5 davon finden sie christliche Symbole und werfen sie bedenkenlos ins Meer.

An Land angekommen, denunzierten die 29 Passagiere, die die schreckliche Überfahrt überlebten, die beiden Schmuggler und erzählten den spanischen Behörden die schreckliche Geschichte. Nach ihrer Aussage:

„Der Kapitän und sein Gefährte konnten nicht übersehen, dass die 6 Christen aufgrund der Kälte oder der Folgen der Wunden, die dem Boot zugefügt wurden, durch Ertrinken sterben würden. Sie waren sich der Temperaturen, des Seegangs und der zurückzulegenden Entfernung bis zur Küste bewusst. "

Die Staatsanwaltschaft forderte 6 Einzelstrafen zu je 15 Jahren Haft wegen Mordes mit erschwerenden Umständen aus religiösem Beweggrund, gegen den Kapitän Alain MB. Der zweite starb in Spanien vor seinem Prozess.

21 Menschen kamen bei dieser Überfahrt auf See ums Leben. Darunter waren 7 Babys.

Redaktionsteam

Quelle: Telegraf

Bildnachweis: Flickr-CC

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