Notunterkünfte: Das Rathaus und die Diözese Lyon eröffnen 170 Plätze

hebergement_urgence_mairie_diocese_lyon_ouvert_170_places

Das Rathaus und die Diözese Lyon werden 170 Notunterkünfte für junge Migranten in Not bereitstellen, teilte die Gemeinde am Montag mit.

Die Ankündigung erfolgt einen Tag nach der Ankündigung der vom Rathaus in ihrer Pressemitteilung „begrüßten“ Präfektur Rhône über die Eröffnung von rund 300 Notunterkünften im Jahr 2024. 

Mitten im Winter haben mehrere Verbände in den letzten Wochen in Lyon die Situation von Frauen und Kindern ohne Unterkunft angeprangert.

Etwa 140 Plätze werden ab Dienstag in einer Turnhalle im 7. Arrondissement von Lyon geöffnet sein, gab die Stadt bekannt, die die volle Verantwortung für das System übernehmen wird. 

Sie sollen „junge Migranten in Regress“ unterbringen, die einen Platz und eine Kirche besetzten.

„Die Diözese dankt dem Rathaus von Lyon für die von ihr geforderte Initiative“, reagierte die Institution. Die verbleibenden 30 Plätze werden auf verschiedene Standorte der Diözese verteilt, „bis die öffentlichen Dienste eine dauerhaftere Lösung für sie finden“.

Unter den ersten von der Präfektur eröffneten Plätzen seien „rund sechzig“ für obdachlose Frauen und Kinder in Villeurbanne bestimmt, erklärte Präfektin Fabienne Buccio am Sonntag auf France 3 Rhône-Alpes.

Sie erinnerte daran, dass die Rhône über 24.000 Übernachtungsplätze verfügte, eine Zahl, die sich „in weniger als zehn Jahren verdoppelt“ habe.

Der umweltbewusste Bürgermeister von Lyon, Grégory Doucet, bat im Dezember darum, von Präsident Emmanuel Macron zusammen mit fünf anderen umweltbewussten oder sozialistischen Bürgermeistern empfangen zu werden, um die Krise im Notunterkunftssystem anzuprangern, die ihrer Meinung nach rund 3.000 Kinder in Gefahr bringt. Straße.

Die Redaktion (mit AFP) 

Bildquelle: Shutterstock / prochasson frederic

In der Kategorie Gesellschaft >



Aktuelle Nachrichten >