Pakistan: 14-jähriger Christ wegen seines Glaubens getötet

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Ein 14-jähriger christlicher Junge wurde am Montag, dem 5. Februar, in Pakistan von muslimischen Männern getötet. Der Pfarrer der Presbyterianischen Kirche in der Stadt Gujranwala, Numan Matto, behauptete, die Region sei „feindlich gegenüber religiösen Minderheiten geworden“.

Am 5. Februar wurde Sunil Masih, ein 14-jähriger Christ, von einer Gruppe sechs muslimischer Männer auf einem Motorrad erschossen. In Begleitung anderer Christen spazierte er über den Markt im Distrikt Mandiala Warraich in der pakistanischen Provinz Punjab.

Nach den Worten des Onkels des Jungen, gesammelt von Morgenstern-NachrichtenBerichten zufolge rief einer der Angreifer, dass kein Christ in der Gegend „am Leben bleiben dürfe“. Sunil Masih wurde ins Krankenhaus eingeliefert und überlebte nicht. 

Le Rapport Nach Angaben der Polizei von Gujranwala wurden auch andere dort anwesende Christen gezielt angegriffen, aber keiner von ihnen wurde getroffen. 

Der Pfarrer der Presbyterianischen Kirche der Stadt, Numan Matto, glaubt, dass der Mord an dem Jungen religiös motiviert war. Er berichtet, dass die Christen zwar seit Jahrzehnten in Frieden in der Region lebten, nun aber „das Umfeld gegenüber religiösen Minderheiten feindselig geworden sei“.

Numan Matto erklärt auch, dass die Polizei angesichts von Angriffen auf Christen schweigt. Im Mai 2023 sei eine Hochzeitszeremonie gestört und eine Kirche von jungen Muslimen angegriffen worden, ohne dass etwas unternommen worden sei, berichtet er. Der Pfarrer glaubt, dass der Anschlag vom 5. Februar nicht stattgefunden hätte, wenn „harte Maßnahmen“ ergriffen worden wären. 

„Trotz mehrfacher Proteste aus der christlichen Gemeinschaft gingen Polizei und Bezirksverwaltung jedoch nicht gegen die einflussreichen Beschuldigten vor.“ Kind wäre nicht durch die Hand dieser Kriminellen gestorben.“ 

Aus Angst vor weiteren Übergriffen fordert der Geistliche die Polizei auf, „ausreichende Sicherheitsmaßnahmen“ zu ergreifen.

Selon l'Globaler Index der Christenverfolgung 2024 der Organisation Open DoorsIn Pakistan, das in der Rangliste auf Platz 7 liegt, leiden Christen „mit der vollen Wucht der Anti-Blasphemie-Gesetze“. Christen „leiden unter Diktatur und islamischer Unterdrückung“ und gelten als Bürger zweiter Klasse, gibt die Organisation weiter an.

Melanie Boukorras 

Bildnachweis: Morgen Stern 

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