Neue wissenschaftliche Argumente für den Glauben? Der achte Tag des CSR-Netzwerks

Dies wird das Thema des achten Jahrestages des Evangelical Scientists Network (RSE) sein. Diese von Bibelgruppen der Universitäten organisierte Veranstaltung findet am 16. Januar in Paris statt und bringt Studenten, Wissenschaftler, aber auch Laien zusammen, die sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Glauben begeistern.

CIm Gegensatz zu gewissen Apriori haben Wissenschaft und Philosophie Gott nicht begraben. Dafür verteidigt der Physiker Sylvain BRÉCHET, Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne, mit dem Thema Feineinstellung: Ist diese akribische Anpassung der physikalischen Konstanten, die das Leben in unserem Universum ermöglichen, das Ergebnis eines Zufalls oder das Werk eines Schöpfergottes?

Auch der Philosoph Alexis MASSON wird sich mit der Strenge analytischer Argumente den verschiedenen Variationen von das kosmologische Argument: Der Anfang unseres Universums impliziert keine äußere Ursache, immateriell, zeitlos und extrem mächtig, kurz gesagt… Gott? Bedeutet seine Kontingenz nicht ein notwendiges Sein? Alexis Masson wird insbesondere die jüngsten Arbeiten der Philosophen Craig und Swinburne besprechen, die diese Argumente zugunsten der Existenz Gottes wieder in den Vordergrund gerückt haben.

Auch die Neurowissenschaften werden mit der Anwesenheit von Emily BURDETT, Forscherin an der School of Psychology and Neurosciences der University of St Andrews in Schottland, im Rampenlicht stehen. Die Daten der Neurowissenschaften sind faszinierend und stellen uns in Frage! Es wird die Frage unseres kognitiven Funktionierens und unseres religiösen Glaubens ansprechen: Macht die menschliche Erkenntnis uns prädisponiert, an Gott zu glauben?

Beachten Sie auch die Anwesenheit von Roger POUIVET, Professor für Philosophie an der Universität Lothringen. Er präsentiert das Werk des amerikanischen Philosophen Alvin PLATINGA zu den Widersprüchen einer naturalistischen Wissenschaftsinterpretation. Der Theologe Jacques BUCHHOLD und Micaël RAZZANO werden die Reflexion über die möglichen Artikulationen zwischen Wissenschaft und Glauben leiten.

Die Verteidigung des christlichen Glaubens durch Apologetik ist in französischen evangelikalen Kreisen relativ unbekannt. Da die französische Tradition eine hohe Wertschätzung für die Vernunft hat, erscheint dieses Werkzeug der Evangelisierung für unsere Generation mehr als notwendig. Diese Veranstaltung ist eine Gelegenheit, sie zu fördern und das Apriori zu dekonstruieren, das sich zu Unrecht der Wissenschaft und dem Glauben widersetzt.

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Joel Montbrun

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